„Der Freistaat is Place to be”: Who is Who aus Wissenschaft und Wirtschaft bei Staatsempfang in München

„Welcome to Bavaria”: Ein herzliches Willkommen sandte die Bayerische Staatsregierung Mitte Juni an über 800 Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Wirtschaft – mit einem Staatsempfang in der Münchner Residenz. Vernetzung war das Ziel, und zwar auf bayerisch. „Wir wollen Gastgeber für die klügsten Köpfe und Urheber für die besten Ideen sein“, betonte Wissenschaftsminister Markus Blume.

In seiner Begrüßung verdeutlichte Blume Bayerns Stärke als global vernetzter Spitzenstandort: „Egal ob BigTech-Unternehmen, Nobelpreisträger oder die erfolgreichsten Start-ups der Welt: Der Freistaat is Place to be. Wir haben mit unserer Hightech Agenda einzigartige Rahmenbedingungen, sind weltoffen und internationale Top-Adresse! Für uns ist klar: Fortschritt ist ein großes Gemeinschaftsprojekt. Deshalb wollen wir Gastgeber für die klügsten Köpfe und Urheber für die besten Ideen sein. Vorsprung und Fortschritt sind schon immer fest in der bayerischen DNA verankert. Denn: Heimat und Hightech ist eine unschlagbare Kombination – das Konzept für eine gute Zukunft.“

Voll im Geist der 5,5 Milliarden Euro starken Technologie- und Innovationsoffensive Hightech Agenda Bayern versammelte sich im Kaisersaal ein Who is Who hochkarätiger Persönlichkeiten aus der ganzen Welt, die in Bayern die Zukunft mitgestalten: Vertreterinnen und Vertreter von internationalen, in München ansässigen Big-Tech-Unternehmen wie Google, META, Amazon, Microsoft und NVIDIA, vielversprechende Start-ups sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Auch hochrangige Gäste aus Gesellschaft und Politik waren gekommen, um mehr über Fortschritt made in bavaria zu erfahren. Ein anschauliches Beispiel lieferte auch gleich der Physik-Nobelpreisträger Ferenc Krausz, der in seiner Keynote den Wert der Wissenschaft für die Gesellschaft unterstrich und die besonderen Rahmenbedingungen in Bayern hervorhob.

Ministerpräsident Dr. Markus Söder betonte in seiner Rede seinerseits Bayerns Weltoffenheit und die unschlagbare Kombination von hervorragenden Wissenschaftseinrichtungen, einem großen Pool an Talenten und der besonderen Lebensqualität, die Bayern zu bieten hat. „Wir versammeln die Zukunft, Optimismus, Forschung und Technologie – genau das, was unser modernes Bayern ausmacht. Kluge Köpfe sind mit das Beste, was ein Land zu bieten hat: sie sind neugierig, wissbegierig und leisten einen großen Beitrag zur menschlichen Entwicklung, zu Fortschritt, Freiheit und Demokratie. Bayern war schon immer stark in Kunst, Kultur und Wissenschaft. Es ist fester Bestandteil unseres Mindsets. Als Kalifornien Deutschlands bieten wir Lifestyle und Lebensqualität – doch entscheidend ist: Wir bleiben nicht stehen! Wir setzen für unsere Zukunft auf Wissen und Forschung, auf Geist und Innovationen. Daher haben wir mit der Hightech Agenda den Zukunftsbooster gezündet: rund 5,5 Mrd. Euro zusätzlich für die Schlüsseltechnologien der Zukunft, 1.000 neue Professuren, 3.800 neue Stellen und 15 neue Technologietransferzentren. Wir investieren etwa in KI, Quantencomputing und Luft- und Raumfahrt. So entfesseln wir Inspiration, Forscher- und Pioniergeist und schaffen ein perfektes Ökosystem für Wissenschaft, große Unternehmen und Start-ups. Schön, dass Sie bei uns sind!“, so Söder.

Bei einer kurzen Podiumsdiskussion bestätigten auch die Managerinnen und Manager der Big Tech-Unternehmen, dass sich aus den hervorragenden Bedingungen in Bayern und dem Bekenntnis der Regierung, in Zukunft und Zukunftstechnologien zu investieren, ein einzigartiger Standortvorteil ergibt. Bayerns unverwechselbarer Charakter – Heimat und Hightech – sei ein wesentlicher Grund für die großen Investitionen, die getätigt wurden und weiter geplant seien. Die eine oder andere Kooperation und zahlreiche neue Kontakte konnten dann bei schmissiger Musik der Jazzrausch Bigband im Verlauf des Abends direkt angebahnt werden – ein idealer Rahmen also für alle, die Wissenschaft und Wirtschaft für neue Innovationen zusammenbringen wollen.

(Foto: Axel König/StMWK)

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